Admira Technopool - FC Stadlau           2:1 (0:0)

| ms.14.runde. l So.,21.11.2010 l

Beim Tabellenzweiten Admira Technopool gastierte unsere Kampfmannschaft und die Fusionstruppe hat als klares Saisonziel den Meistertitel, liegt nur einen Punkt hinter Leader LAC-IC und ist mit 38 Treffern vor dem Spiel die Torfabrik der Liga. Ach ja, mit Robert Siegl steht noch der Führende der Schützenliste (14 Tore) in den Reihen der Jedleseer. Das Motto konnte also nur lauten: Wir haben keine Chance, also nützen wir sie. Und das Spiel zeigte, dass Admira Technopool eigentlich große Schwierigkeiten hatte, selbst das Spiel zu gestalten und lieber kontert. Den Gefallen ins offene Messer zu laufen - nun, den taten wir den Jedleseern nicht. Und so gab's in Hälfte eins kaum erwähnenswerte Strafraumszenen: ein guter Schuss von Philipp Wilodprad nach abgewehrtem Eckball strich übers Tor, erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause erzeugte der Titelanwärter so etwas wie Druck und kam aus Standardsituationen zu der einzigen gefährlichen Aktion, da war aber Benjamin Neckam gut disponiert. Mit dem Pausenpfiff war aber auch das erledigt, denn nach dem Wechsel hatte unsere Defensive den Gegner wieder gut im Griff. In Minute 55 musste dann "Staubsauger" Simon Hobiger wegen gelb-rot-Gefahr ausgewechselt werden, aber Manuel Szupper spielte das als sein Ersatz cool und trocken und fand sogar in Minute 66 die Chance aufs 2:0 vor, der nicht einfach zu nehmende Ball rollte aber um Zentimeter am Tor vorbei - schade, denn das wäre wohl eine Vorentscheidung gewesen nach dem Treffer von Sebastian Bauer zum 1:0 (59., verwertete eine Freistoßflanke von Tibor Czar per Kopf). Und dann sah es lange nicht danach aus, als ob Admira/T. noch Entscheidendes einfiele, bis Minute 81, wo ein harter, aber doch zumindest regeltechnisch vertretbarer Elferpfiff von Referee Muzik der Heimelf zum Ausgleich verhalf - Technopools Stürmer "suchte" regelrecht den Körperkontakt und leider fand er ein Stadlauer Bein, um daran Oscar-reif einzufädeln - naja, da wurde auch oft schon nicht auf Elfer entschieden. War dieser Elferpfiff noch irgendwie vertretbar, fragte man sich allerdings in Minute 87 ernsthaft, ob Stadlau gegen "Große" der Liga eigentlich noch punkten "darf" - denn den Grund für die Wiederholung des Freistoßes, den zuvor Goalie Benjamin Neckam bravourös pariert hatte, kannte wohl nur der "Unparteiische" ... Im zweiten Versuch senkte sich der Ball unhaltbar zum 1:2 ins Netz. Querverweise auf "ähnliche" Entscheidungen gefällig? Simmering auswärts: Freistoß gegen uns, zuvor klar Ball gespielt - 0:1, und das, nachdem der Simmeringer Trainer wie ein Rumpelstilzchen ständig gegen Schiri-Entscheidungen reklamiert hatte. Als Dank bekam er den Siegestreffer serviert. Stellt sich die Frage: Sind unsere Trainer zu "brav"? Vielleicht wollen es manche Referees, dass sie kritisiert und beschimpft werden, um dann doch für die ständig Reklamierenden zu pfeifen???


Aufstellung: Benjamin Neckam - Maximilian Balzer, Gabriel Bayer, Marcel Trinkler, Daniel Pfeiffer - Manuel Mirvic, Simon Hobiger (55. Manuel Szupper), Tibor Czar (81. Manuel Szvoboda), Gerald Lintner, Sebastian Bauer - Philipp Wildprad.- auf der Bank: Patrick Smutny, Antonio Blazevic, Sebastian Bayer.


Sebastian Bauers Treffer war leider zuwenig - gegen einen Punktegewinn Stadlaus hatten "andere" etwas ...

Das Video zum Spiel gibt's auf
sport-in-wien/tv
U23: Admira Technopool - FC Stadlau    3:0 (1:1)

| ms.14.runde. l So.,21.11.2010 l

Mit der Leistung unserer U23 konnte man leider nicht einmal ansatzweise zufrieden sein. Die wenigen erspielten Chancen vor der Pause wurden in bereits bekannter Manier vergeben und so fiel (Tore, die man nicht schießt ...) schon in Minute 10 das 0:1. Schon vor dem Wechsel war zu merken, was nach der Pause noch eklatanter auftrat: die Technopool-Spieler waren aggressiver im Zweikampf, "wollten" einfach mehr und fanden neben den zwei weiteren Treffern im 2.Durchgfang (50., 90.) noch zweimal Aluminium zu verbuchen ... Ergo ein durchaus verdienter Erfolg der Jedleseer.

 

Aufstellung: Patrick Smutny - Lukas Weilinger (50. Mario Lamesic), Toni Saric, Matej Krajina, Turgay Sersan - Michael Rinda, Alexander Streif (63. Thomas Strasser), Okan Celik, Florian Frages (50. Isof Ismaili) - Marco Buichl (55. Laurentius Orsolic), Philip Wendl.