| FC Stadlau - SV Wienerberg 2:1 (0:0) |
| ms.15.runde. l Sa.,27.11.2010 l |
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In der letzten Runde kam mit SV Wienerberger der Ostliga-Absteiger
nach Stadlau. Die Gäste bezwangen zuletzt Team Wr. Linien mit 3:2,
waren also durchaus der Kategorie "bezwingbar" zuzuordnen sein.
Leicht sollte aber allemal nicht werden, denn es war wieder einmal
mit der "Betonmischmaschine" einer Gastmannschaft am Stadlauer Platz
zu rechnen. Und so kam's auch - Wienerberg baute von Anpfiff an zwei
dichte "Viererketten" am eigenen Sechzehner und in der Mitte der
eigenen Hälfte auf. Dagegen halfen die versuchten Ballstaffetten mit
Prallen-lassen von Mittelfeld auf Abwehr und Seiten- oder
Rhytmuswechsel nur wenig, weil's je näher beim Wienerberg-Gehäuse
umso dichter wurde. Dazu fielen Wienerbergs Spieler mit und ohne
Feindberührung sehr oft und leicht - und Referee Lederer zum
Leidwesen der Stadlauer Zuseher zu oft auf dieses Freistoß-schinden
herein. So ergaben sich in Hälfte eins nur zwei Torchancen für
Stadlau - beide heraus gespielt (Philipp Wildprad scheiterte in
Minute 7 denkbar knapp und Gästekeeper Schober verhinderte bei
Manuel Mirvic' Schuss nach starker Vorarbeit von Sebastian Bauer
mittels Glanzreflex in Minute 28 das fällige Tor). Die Gäste
spielten bis zur Pause keine einzige Torchance heraus, kamen aber
mit vier Freistößen ebenso oft brandgefährlich in die Nähe eines
Tores (Benjamin Neckam flog in Minute 9 in die Ecke, hielt eine
Minute später sicher einen abgefälschten Freistoß, in Minute 37
klärte Kapitän Gabriel Bayer bei einem Getümmel nach einer
Freistoßflanke vor der Linie mit dem Fuß, und in Minute 40 zog ein
knallharter Schuss zum Glück knapp am langen Eck vorbei). Anzusehen
war das Spiel solcherart recht abwechslungsreich, wobei sich gute
Ballstaffetten mit unerzwungenen Ballverlusten abwechselten.
Dieses Bild änderte sich in Hälfte zwei kaum: Nastasjevic' Freistoßgeschoss sah Neckam am Posten (47.), Unsere Stadlauer erspielten hingegen die nächste Chance - nach Max Balzers Pass war irgendwie noch ein Fuß vor dem einschussbereiten Wildprad im Weg (50.). Es ging weiter - erraten - mit einem Oscar-reif provozierten Freistoß für die Gäste in Minute 54. Und diesmal war gegen den Hammer von Milcic nichts zu machen, der Ball zog wie ein Strich ins Kreuzeck - 0:1. Nur zwei Minuten später führte ein weiterer Wienerberg-Freistoß zu Gefahr im Stadlau-Fünfer, doch irgendwie wurde der Ball doch weg gebracht. Eines war nun klar - es würde bald der Ausgleich nötig sein. Und in Minute 60 klappte es auch schon: der eingewechselte Manuel Szvoboda war nur durch ein Foul zu stoppen. Tibor Czar flankte, Sebastian Bauer nahm volley, Gästekeeper Schober verhinderte mit Reflex das Tor, aber Philipp Wildprad war da, wo es richtig war, und stellte auf 1:1. Nun hatte Stadlau das Spiel voll im Griff, fast im Minutentakt brannte der Hut vorm Wienerberg-Tor: nach Czar-Freistoß retteten Verteidiger gleich zweimal vor der Linie (61.), Schober lieferte nach Eckball bei Sebastian Bauers Schuss einen Glanzreflex (64.), rettete bei MIrvic' Schuss per Fußabwehr (65.). Aber der Dauerdruck wurde belohnt: Flanke von Balzer und Sebastian Bauer bewies im letzten Spiel vor seinem Wechsel zu Mattersburg (Viel Glück und Erfolg, Sebastian!) seine Torgefährlichkeit - 2:1. Erst mit dem Rückstand begann Wienerberg die Igelstellung zu lockern, die Taktik mit dem Leicht-fallen blieb allerdings bestehen (und bei Schiri Lederer zog das auch weiterhin, denn er pfiff viele Fouls gegen uns, die nun wirklich keine waren, sondern nur den Flugkünsten der Gästespieler entsprangen ...). Zunächst aber noch die Doppelchance für Gerald Lintner (per Kopf nach Daniel Pfeiffers Flanke) und Tibor Czar (beim Abpraller nach Schobers Abwehr blieb nochmal der Gästegoalie Sieger ...). Minute 77 brachte die erste heraus gespielte Chance der Wienerberger, der Ball landete aber am Obernetz. Dann wurde Sebastian Bauer im Strafraum nicht regelkonform attackiert (82.), statt auf Foul zu entscheiden (da hätte es wohl Elfer geben müssen) ließ Referee Lederer weiter spielen und daraus wurde die zweite Wienerberger Torchance aus dem Spiel. Bei zwei Freistößen der Gäste kam dann nur mehr ansatzweise Gefahr auf, dafür rettete Neckam mit toller Reaktion die Führung bei der letzten Chance Wienerbergs (87.). In der letzten Minute der Nachspielzeit durfte dann noch Gästegoalie Schober seinen Titel "Man of the Match" aus Wienerberger Sicht rechtfertigen, denn er blieb sowohl gegen Tibor Czar als auch Debütant Markus Damböck (U18-Spieler!) in 1:1-Situationen erfolgreich. Das war's dann und somit ist dieb Herbstsaison Geschichte. Aufstellung: Benjamin Neckam - Maximilian Balzer, Gabriel Bayer, Marcel Trinkler, Daniel Pfeiffer - Manuel Mirvic, Manuel Szupper (48. Manuel Szvoboda), Tibor Czar, Gerald Lintner, Sebastian Bauer (89. Markus Damböck) - Philipp Wildprad (85. Antonio Blazevic).- auf der Bank: Patrick Smutny, Sebastian Bayer.- verletzt: Toni Saric.
Nach Herbstschluss ergibt sich folgende "Stammelf": Neckam (1042 Minuten) - Balzer (1305), G.Bayer (1305), Trinkler (937), Pfeiffer (1049) - Mirvic (1237), Hobiger (1082), Czar (1293), Lintner (864), S.Bauer (1096) - Wildprad (1340).- Ersatz: Stropek (308); Zillinger (586), Saric (491), Szvoboda (321), Rinda (225), S.Bayer (156), Szupper (100), Blazevic (88), Buichl (24), Damböck (1). Somit wurden 21 Spieler eingesetzt, dazu saßen noch Patrick Smutny, Philipp Sassmann (beide Torhüter), Turgay Sersan und Daniel Stöger als Ersatzspieler auf der Bank. Von diesen insgesamt 25 Spielern sind nicht weniger als 7 Unter 18-Spieler, weitere 7 erst 18 oder 19 Jahre alt!
Nimmt man alle Einsätze (KM-MS, div. Cup-Spiele, aber auch in der U23), so ergibt sich folgende "Stammelf": Neckam (1312) - Balzer (1456), G.Bayer (1305), Trinkler (1432), Pfeiffer (1358) - Mirvic (1540), Hobiger (1442), Czar (1473), Sersan (1356), S.Bauer (1276) - Wildprad (1610).- Ersatz: Smutny (900); Lintner (1224), Zillinger (991), Saric (986), Buichl (918), Rinda (875), Szupper (875), S.Bayer (822). |
![]() Benjamin Neckam beim Parieren eines gefährlichen Freitoßes ![]() Jubel um unseren zu Mattersburg wechselnden Torschützen Sebastian Bauer mehr bilder |
| U23: FC Stadlau - SV Wienerberg 0:2 (0:2) |
| ms.15.runde. l Sa.,27.11.2010 l |
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Von Anfang an "investierten" unsere Youngsters wohl zuwenig in dieses Spiel. Und so kam es nach einer höhepunktslosen ersten Hälfte zu einem 0:2-Rückstand, der eigentlich aus null Chancen der Gäste zustande kam (15., 24.). Bis dato war aber auch nichts Offensives aus Stadlauer Sicht zu sehen. Erstes "Auftreten" im Wienerberg-Strafraum dann in Minute 26, bis zur ersten Torchance dauerte es gar bis Minute 44 - Isof Ismaili scheiterte aber allein auf den Tormann laufend.
Hälfte zwei wurde zwar besser, mit mehr Engagement bestritten, aber die Mittel waren großteils untauglich - ungenaue oder zu weite Zuspiele, in der Vorwärtsbewegung mit Ball wurde zu oft das Tempo heraus genommen statt energisch dahin zu gehen, "wo's weh tut". Und trotzdem gab es gezählte 11 (!) Chancen, Tore zu erzielen: Buichl und Wendl mit Doppelchance (48.), Orsolic verzog (57.), sein Stanglpass wurde vor der Linie abgewehrt (58.), ebenso Daniel Toths Distanzhammer (60.). Frages bremste statt abzuziehen (62.), Toth traf nur die Stange (65.). Dann gelang Krajina das Kunststück nach Ideal-Stanglpass von Frages aus 5 Metern den Ball über den Ballfangzaun auf den Parkplatz zu befördern (69.), ehe Toth nach Frages-Flanke verköpfelte (75.). Dann "meldeten" sich die Gäste erstmals wieder vorm Stadlau-Tor (77.) und hätten beinahe das 0:3 erzielt (80.). Im Finish noch drei Stadlau-Chancen: Orsolic kam nach Streif-Flanke um Zentimeter zu spät (84.), nach Toths gut getimten Pass traf Frages ans Außennetz (88.) und ein Fallrückzieher von Toth in Bedrängnis ging daneben (87.). Das war's dann auch mit einer - wie die gesamte Herbstsaison - "durchwachsenen" Partie.
Aufstellung: Abdullah Öztürk - Stefan Feurer, Thomas Kreuzhuber, Matej Krajina, Turgay Sersan - Michael Rinda (46. Florian Frages), Okan Celik, Alexander Streif, Isof Ismaili (70. Thomas Strasser) - Marco Buichl (59. Laurentius Orsolic), Philip Wendl (59. Daniel Toth).
Die Herbst-"Stamm-Elf" der U23 braucht aufgrund der Vielzahl von 58 eingesetzten Spielern (davon 5 Tormänner) nur wenige Einsatzminuten: Smutny (630 Minuten) - Kreuzhuber (524), Krajina (692), Sersan (1041), Stoilov (456) - Ismaili (708), F.Schmidt (467), D.Toth (684), Skalsky (456) - Buichl (576), Strasser (553).- Ersatz: Öztürk (360); Stöger (450), Szupper (450), Rinda (395), Streif (394), Maschler (368), Wendl (368). |
![]() Wenig gelang unseren Youngsters im letzten Herbstspiel ... mehr bilder |