FC Stadlau - Team Wr. Linien                       2:1 (1:1)

| ms.7.runde. l So.,03.10.2010 l

Team Wr. Linien kam mit der "breiten Brust" des vorwöchigen Erfolges über den bis dahin ohne Punkteverlust gewesenen Tabellenführer Admira/Technopool und setzte gleich in Minute eins durch Sakic (übers Tor) einen "Warnschuss" ab. Danach gab es einige starke Angriffe unserer Mannschaft: idealer Czar-Longpass auf Wildprad - und bei dessen gefühlvollem Heber über TWL-Keeper Figl fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg (5.), Pfeiffer flankt von links aus vollem Lauf, Wildprad köpfelt, hart bedrängt von einem Verteidiger - Mühe für den Gästekeeper (7.), Flanke Czars von rechts, Wildprad lässt durch, aber keiner ist hinter ihm (12.). TWL-Angreifer Sakic' Schuss wird in extremis zur Ecke gelenkt (14.), ehe Minute 19 das 1:0 bringt: Foul an Tibor Czar, Kapitän Philipp Wildprad legt sich aus spitzem Winkel rechts den Ball auf und zirkelt ihn angeschnitten am überraschten Keeper Figl vorbei ins Netz! Pfeiffers Flanke erwischt Mirvic nicht ganz (30.) und Lintner schießt nach Czar-Pass drüber (35.) - das sah an sich sicher aus, bis ..., ja bis Kalser einen Freistoß-Abpraller aus rund 20 Metern abnahm und der Ball den Weg zum 1:1 ins Netz fand (37.). Ergo "alles auf Anfang" und die Gäste erwiesen sich weiterhin als giftige, unangenehme Gegner, auch weil offensiv nicht alles wunschgemäß klappte: Czar auf Wildprad und der wird gerade noch gestoppt (40.), Wildprads Schuss nach Pfeiffer-Hereingabe wird zum Corner abgewehrt (42.) und Gästekeeper Figl bändigt Mirvic' Geschoss auf Raten (44.). Aber: dazwischen gab's auch zwei gefährliche Szenen im Stadlau-Strafraum (41. und 43.). Nun, Halbzeit eins war also durchwegs nicht unattraktiv und man konnte sich auf eine unterhaltsame zweite Hälfte freuen ...

... und die begann nach fünf ruhigen Minuten durchaus turbulent: Czar prüft Figls Fangkünste (50.), Mirvic' Schuss geht knapp drüber (51.) und im direkten Gegenzug muss Goalie Benjamin Neckam mit Fußabwehr bei einem Schuss von Sen retten. Sofort im Gegenzug spielt Balzer für Czar auf, dessen Schuss aber viel zu leicht ausfällt. Dann geht Mirvic' Kopfball nach Pfeiffer-Flanke denkbar knapp drüber (54.) und der Wr.Linien-Torhüter ist bei Mirvic' Longpass vor Wildprad am Ball (55.). Nach einer Doppelchance der Gäste (59., 60.) fällt das vermeintliche 2:1 für Stadlau: Starker Angriff über links, der eingewechselte Blazevic setzt den ebenfalls eingetauschten Zillinger ein, dessen Stanglpass Wildprad verwertet - Tor! Die Anerkennung verhindert der "Assi", der wohl als einziger den Ball über der Toroutlinie gesehen haben wollte - und das, obwohl ihm durch das Tor eigentlich die direkte Sicht verstellt war. Na ja, das brachte kurzzeitig einen Einbruch ins Stadlauer Spiel und die Gäste kamen zu einer Halbchance, bei der Zillinger aber am Fünfer gegen drei Gegner absolut cool blieb (68.), und einem nicht ungefährlichen Corner (69.). Im Finish probierte es zunächst Hobiger mit rechts aus ca. 20 Metern von halblinks - drüber (77.), ehe Figl bei Czars Flanke wieder einmal knapp vor Wildprad am Ball war (80.). Dieselben Hauptdarsteller dann in Minute 85: Der Abstoß des Gästekeepers misslingt völlig und Philipp Wildprad erhält den Ball in der Mitte quasi ideal serviert, läuft allein auf Figl zu, überspielt diesen noch und schiebt den Ball ins leere Tor - 2:1! Den Sieg rettet nuir zwei Minuten später Neckam, der beim Schuss des völlig allein auf ihn laufenden Yazici den Ball noch mittels Glanzreflex an die Latte lenkt, den Abpraller befördert dann die Abwehr weg. Das Finish mit Ballstaffetten in der eigenen Abwehr (sicher gespielt) war dann nichts für schwache Nerven, aber am Ende reichte es zum Sieg, der letztlich glücklich, aber auch nicht unverdient war.

Aufstellung: Benjamin Neckam - Maximilian Balzer, Gabriel Bayer, Marcel Trinkler, Sebastian Bauer (58. Manuel Zillinger) - Manuel Mirvic, Gerald Lintner, Tibor Czar (90. Toni Saric), Simon Hobiger, Daniel Pfeiffer (58. Antonio Blazevic) - Philipp Wildprad.- auf der Bank: Philipp Sassmann, Marco Buichl.- außer Gefecht: Manuel Szvoboda.


Philipp Wildprad mit einem "Doppelpack"

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U23: FC Stadlau - Team Wr. Linien               4:1 (4:1)

| ms.7.runde. l So.,03.10.2010 l

Das Spiel der U23 verlief abwechslungsreich mit Chancen hüben und drüben. In Hälfte eins hatten unsere Burschen eine nahezu optimale Chancenverwertung: neben den vier Treffern wurden nur zwei bis drei Chancen ausgelassen, während die Gäste durchaus auch drei, vier Gelegenheiten hatten, jedoch entweder vergaben oder an Tormann-Debütant Philipp Sassmann im Stadlau-Tor scheiterten. Die Tore erzielten die Gäste mittels Eigentor zum 1:0 (15.), als sie Franz Josef Wagners Pass vor dem einschussbereiten Daniel Toth "versenkten", Thomas Strasser zum 2:0 (18.), wieder kam der Assist von Wagner, der auch noch das 3:0 (27.) von Isof Ismaili (per Kopf) mittels idealer Flanke vorbereitete. Das 4:0 (32.) schoss wieder Thomas Strasser, diesmal legte Daniel Toth auf. Das 4:1 (39.) schien kein Grund zur Sorge und bedeutete den Halbzeitstand.

 

Hälfte zwei sah nach der Riesenchance für Toth (48. überspielte nach Stoilov-Pass den Gäste-Ersatzkeeper, scheiterte aber mit dem Torschuss) plötzlich mehr als eine Viertelstunde nur mehr die Gäste im Angriff - da rettete Goalie Sassmann mit einigen Glanzparaden. Erst in Minute 68 die nächste Stadlauer Chance - die allerdings gleich wieder "dick" (Wagner vergab nach Toth-Steilpass). Nur zwei Minuten später der nächste "Sitzer", nun vergab Schmift nach Baumgartners Lochpass. Ein Tor von Turgay Sersan (74., nach Kopfvorlage von Schmidt) wurde wegen Abseits nicht anerkannt und derselbe (Sersan) scheiterte mit einer Großchance vom Fünfer (79.). Einen weiteren Superreflex Sassmanns (86.) später war dann Schluss mit einer zweiten Hälfte, die statt torlos auch durchaus 4:4 hätte enden können.

 

Aufstellung: Philipp Sassmann - Stefan Skalsky, Turgay Sersan, Sebastian Bauer, Michael Rinda - Franz Josef Wagner, Daniel Toth, Sebastian Baumgartner, Isof Ismaili (46. Thomas Kreuzhuber)- Florian Schmidt, Thomas Strasser (46. Deni Stoilov).


Thomas Strasser traf zweimal

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