FC Stadlau - Admira Technopool               2:1 (1:0)

| ms.29.runde. l Sa.,18.06.2011 l

Nach der Pfingstpause kam zum letzten Heimspiel der Saison 2010/11 gerade Fast-Vizemeister Admira/Technopool. Ob's gerade da vielleicht doch mit dem ersten (einzigen) Frühjahrsheimsieg klappen sollte? Immerhin - die Jedleseer schwächten sich unter der Woche durch 3 Rote Karten gegen LAC-IC ja selber fürs Samstag-Spiel. Aber angeschlagene Boxer sind laut einer uralten Sportlerweisheit auch die schwersten Gegner ... Und leicht wurde es tatsächlich nicht. Über die erste Hälfte hätte man getrost den Mantel des Schweigens breiten können (nach vorne lief äußerst wenig, hinten ließ die Defensivabteilung auch kaum Chancen der Gäste zu - eine gute Parade von Benjamin Neckam stand da eibnemVidovic-Schuss gegenüber), wäre da nicht Minute 35 gewesen: Max Balzer legte rechts den Turbo ein, legte für Simon Hobiger auf und dessen Schuss lenkte Elvir Delic unhaltbar für Gästekeeper Peklinger zum 1:0 ins Tor. Das war auch der Pausenstand.

Hälfte zwei sah zunächst die Gäste mit leichten Vorteilen, aber kaum torreifen Szenen. Ein verdeckter Schuss des Admira-Goalgetters Siegl fand aber in Minute 50 den Weg ins Stadlau-Tor zum 1:1. Nun plätscherte das Spiel wieder ohne Höhepunkte dahin, der erste Stadlauer Offensiv-Nachweis war Manuel Szvobodas Schuss aus Minute 73! Aber nur drei Minuten später durfte Kapitän Simon Hobiger das Glücksgefühl des erfolgreichen Torschusses genießen. Manuel Mirvic' Schuss (von Hobiger vorbereitet) wurde von Peklinger zwar mit Glanzreflex pariert, gegen den Nachschuss war er aber chancenlos - 2:1 (76.). Und jetzt versuchten es die Gäste mit untauglichen Mitteln, denn bei den Hoch-weit-Versuchen war unsere Abwehr stets gut im Bilde - im Gegenteil, nun gab es noch Chancen auf mehr Stadlauer Treffer, denn plötzlich öffneten sich Räume: Manuel Szvoboda vergab (82.), Peklinger parierte gegen den energisch durchbrechenden Okan Celik (84.) und Toni Saric scheiterte nach Mirvic-Pass auch am Gästekeeper (93.). Wenig später war's aus - und der erste (und einzige) Frühjahrs-Heimsieg endlich geschafft!


Dass Fußball allerdings völlig nebensächlich sein kann, zeigt unser Spieler Christoph Scharrach. Der talentierte Youngster mit Perspektiven für höhere Aufgaben wurde letzten Sommer nach Stadlau geholt. Nach zwei Wochen kam nach einer ärztlichen Untersuchung wegen Beschwerden die niederschmetternde Diagnose "Knochenkrebs". Ein Jahr lang kämpfte sich Christopher durch Chemotherapien und gegen die heimtückische Krankheit, wobei ihm auch die Hoffnung auf das Wieder-Fußballspielen Kraft gab. Und anlässlich des letzten Heimspieles konnte ihm die Mannschaft ein signiertes Trikot überreichen - und Christoph wird seine Fußball-Laufbahn nach erster Auskunft der Ärzte fortsetzen können. Alles Gute dazu, bei der Stadlauer Fußball-Familie wirst du immer Unterstützung finden!

Aufstellung: Benjamin Neckam - Max Balzer, Gabriel Bayer, Toni Saric,  Christian Szalay - Daniel Stöger, Simon Hobiger, Manuel Mirvic, Gerald Lintner (46. Okan Celik), Drazen Vidovic (46. Manuel Szvoboda) - Ekvir Delic (85. Philipp Matijevic).- auf der Bank: Patrick Smutny, Manuel Szupper.- krank/verletzt: Marcel Trinkler, Daniel Pfeiffer, Mario Lamesic, Philip Wendl.


Christoph Scharrach im Stadlau-Dress

Hier gibt's mehr bilder
U23: FC Stadlau - Admira Technopool     3:0 (0:0)

| ms.29.runde. l Sa.,18.06.2011 l

Im Spitzenspiel bot unsere Mannschaft von Goalie Richard Rickl bis hin zu den "Jokern" eine erfreuliche und geschlossen starke Leistung gegen den unmittelbaren Verfolger in der Tabelle. Die Tore (77.: Florian Frages, 84.: Ivo Buchta und 92.: Daniel Toth) fielen zwar erst in der "Stadlau-Viertelstunde", waren aber vom Spielverlauf her absolut verdient. Somit sind unsere Burschen Unter 23-Meister der Wiener Stadtliga!

Aufstellung: Richard Rickl - Stefan Feurer (46. Lukas Weilinger), Thomas Kreuzhuber, Thomas Strasser, Deni Stoilov - Franz Josef Wagner (60. Isof Ismaili), Michael Gihl, Alexander Streif (55. Ivo Buchta) Florian Frages - Markus Damböck, Daniel Toth.

U16-Striker Philipp Matijevic im KM-Dress