| FC Stadlau - Slovan/HAC 1:1 (0:0) |
| ms.17.runde. l Sa.,12.03.2011 l |
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Nach dem gelungenen MS-Start kam gerade recht, konnte man meinen, um
drei weitere Punkte einzufahren. Aber Achtung! die Breitenseer
machten Leader Admira Technopool in der ersten Frühjahrsrunde beim
knappen 0:1 das Leben denkbar schwer und hatten sogar ein klares
Chancenplus zu verzeichnen. Und zudem sitzt ja mit Gerhard Werner
ein (gar nicht so) alter Stadtliga-Trainerfuchs auf der Bank, der es
meisterhaft beherrscht aus seinem Spielerkader das Optimum heraus zu
holen. In den Reihen der Wiener Tschechen stand mit Bojan Ostrouska
übrigens nur ein einziger- zumindest dem Namen nach - Tscheche ...
Das Spiel war in Hälfte eins geprägt vom dichten Slovan-Mittelfeld,
einer "Lufthoheit" der Gäste im eigenen Strafraum durch die
Acar-Brüder, die Solospitze Philipp Wildprad regelrecht ins
"Kebap-Sandwich" nahmen - und von sehr vielen unerzwungenen
Ballverlusten im Stadlauer Offensivspiel, was wiederum unnötige
Laufarbeit bedeutete um diese Bälle wieder zurück zu holen. Ergo
waren nur zwei ernst zu nehmende Torszenen zu verzeichnen: in Minute
6 nahm sich Manuel Szvoboda nach selbstbewusstem Durchbruch ein Herz
und zog aus schrägem Winkel vom Sechzehner ab, was Slovan-Keeper
Niggl mehr Mühe bereitete als ihm lieb war. Derselbe Niggl
verhinderte mit tollem Reflex bei Tibor Czars Schuss in Minute 44
(nach einer der wenigen gelungenen Ballstaffetten der ersten Hälfte
über Mirvic und Wildprad) einen Torerfolg. Slovan fand keine einzige
echte Torchance vor, näherte sich allerdings mit einigen Flanken
nicht ungefährlich dem Stadlauer Gehäuse. Bei diesen erwies sich
Goalie Benjamin Neckam beruhigend sicher. Für leichte Aufregung
sorgte in Hälfte eins ansonsten nur das an und für sich korrekt
agierende Referee-Trio mit zwei doch zumindest diskussionswürdigen
Abseitsentscheidungen gegen Wildprad und dem Zulassen recht harter
Gangart der Gäste in einigen Situationen: so stieg Kaya schon nach 7
Minuten ohne Chance auf den Ball von hinten gegen Mirvic ein - zwar
Freistoß, aber nicht einmal "gelb" durch Referee Meixner, zwei harte
Attacken von Hartlieb (erster Teil des Nomes est Omen ...) innerhalb
einer Minute gegen Hobiger ergaben auch keine Karte ...
Hälfte zwei wurde munterer und abwechslungsreicher, weil unsere Mannschaft nun für mehr Druck sorgte. Für gravierende Torchancen reichte es allerdings auch kaum, da Slovan weiter konsequent zumachte und zudem mit dem einen oder anderen Foul schon im Mittelfeld den Spielfluss störte. Der erste Höhepunkt nach der Pause führte aber doch zum 1:0 -mustergültige Kombination von Manuel Szvoboda auf Tibor Czar, der den Ball ideal von rechts vors Tor brachte und Philipp Wildprad war da, wo ein Goalgetter sein soll (51.). Doch nur vier Minuten später hieß es "alles auf Anfang": zunächst fühlte sich auf der halbrechten Stadlauer Abwehrseite keiner für den Gegner zuständig, Goalie Neckam mit zwei Glanzreflexen und Gabriel Bayer vor der Linie retteten zunächst, doch beim dritten Nachschuss musste Manuel Szupper in Goalie-Manier das Runde vor dem Eckigen weg befördern - logische Folge: Elfmeter und "rot" wegen Torraub. Slovans Levent Acar verwertete zum 1:1 (55.). Überraschender Weise gelang es mit einem Mann weniger das Spiel eigentlich klar zu dominieren - mit einer Einschränkung: zu Torchancen kamen wir gegen die dichte Slovan-Defensive nicht mehr. Und in Minute 60 hatte Slovans Brüderpaar Acar noch das wohlwollende Hinwegsehen von Referee Meixner auf seiner Seite, als es Wildprad knapp vor dem Sechzehner zu zweit niederriss, als dieser einen weiten Hobiger-Pass ereilen wollte - weder Disziplinarkarte (da wäre wohl womöglich sogar Torraub zu geben gewesen) noch Freistoß, na ja. Ab Minute 80 ging's dann sogar vorm Stadlauer Tor gefährlich zu: Neckam parierte einen Schuss nach Corner (81.), bei Ostrouskas Knaller aus 7 Metern rettete ebenfalls unser Keeper (82.) und in Minute 88 bereinigten Toni Saric und Neckam im Verein gegen Slovans Szanwald - da wäre durchaus ein Rückstand möglich gewesen. Dass es in Minute 93 sogar noch den Matchball für Stadlau gab (Gerald Lintner auf Wildprad, doch der scheiterte am Verteidiger & Tormann), sei abschließend noch erwähnt. Aufstellung: Benjamin Neckam - Maximilian Balzer, Gabriel Bayer, Toni Saric, Manuel Szupper (54. / RK) - Manuel Szvoboda (88. Daniel Stöger), Simon Hobiger, Tibor Czar (58. Marcel Trinkler), Gerald Lintner, Manuel Mirvic (67. Philip Wendl) - Philipp Wildprad.- auf der Bank: Marc Skerbinz, Elvir Delic.- krank: Daniel Pfeiffer, Christian Szalay. |
![]() Leider war Philipp Wildprads Treffer (von Manuel Szvoboda assistiert & gratuliert) zuwenig zum Sieg ![]() mehr bilder |
| U23: FC Stadlau - Slovan/HAC 5:4 (1:3) |
| ms.17.runde. l Sa.,12.03.2011 l |
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Ein verrücktes Spiel. Da begann unsere U23 völlig von der Rolle, war rasch 0:2 (6. und 12.) in Rückstand. Einem Stangenschuss von Mario Lamesic (26.) folgte wenig später gar das 0:3 (28.) durch einen unnötig verursachten Foulelfer. Bis zur Pause stürmten aber nur mehr unsere Burschen: Weilinger-Kreuzpass auf Slobodan Rakic, der zog volley ab - Stange (32.), drei Riesenchance innerhalb von vier Minuten, ehe endlich das 1:1 durch Milan Sapardic' Weitschuss gelang (38.). Mit diesem Stand ging's in die Pause.
Hälfte zwei zeigte zunächst Top-Moral unserer Mannschaft: 2:3 (47.) durch Mario Lamesic nach schönem Lochpass von Thomas Strasser, 3:3 (51.) wieder durch Lamesic, der nach Sapardic' Lattenfreistoßknaller das "Nickerchen" des Slovan-Keepers nützte, und dann der 4:3-Führungstreffer. Der vollendete Hattrick von Lamesic innerhalb von 11 Minuten entstand per Elfer, gefoult wurde zuvor Markus Damböck (58.). Rakic bombardierte die Latte (62.) und der eingewechselte Deni Stoilov wurde im Slovan-Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt - wieder Penalty! Diesmal schnappte sich Isof Ismaili das Leder und stellte sicher auf 5:3 (68.). Bei konsequentem Weiterspielen gegen dezimierte Gegner (Rot wegen Kritik für einen Slovan-Akteur) hätte nun eigentlich ein zweistelliges Score erzielt werden können, doch irgendwie klappte es nicht mehr im Spiel der Stadlauer. Slovan kam sogar zum 5:4 (77.), während unsere Burschen einige Topchancen ausließen (darunter ein Lattenschuss von Strasser nach Lamesic-Idealpass, 78.) und Lamesic zweimal zu Unrecht wegen "Abseits" zurück gepfiffen wurde. Im Finish "bettelte" unsere Defensivabteilung förmlich um den Ausgleich, der Schlusspfiff machte aber dem Zittern ein Ende ... Übrigens: im Frühjahr gab es mit Skerbinz, Gihl und Sapardic bereits die eingesetzten Spieler Nr. 45 bis 47 in der U23 ...
Aufstellung: Marc Skerbinz - Lukas Weilinger, Manuel Zillinger (46. Thomas Strasser), Okan Celik, Turgay Sersan - Isof Ismaili, Michael Gihl (31. Deni Stoilov), Slobodan Rakic, Milan Spardic - Mario Lamesic, Markus Damböck. |
![]() Hattrick-Schütze Mario Lamesic beim 3:3 mehr bilder |