| FC Stadlau - SV Gerasdorf 3:1 (1:0) |
| ms.5.runde. l Sa.,18.09.2010 l |
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Nach den zwei Erfolgen zuletzt galt die Devise: Weiter volle Kraft voraus! Ohne den nächsten Gegner zu unterschätzen -
auch Gerasdorf musste in die Kategorie "schlagbar"
fallen. Die Vorstädter hatten nach vier Runden erst einen Punkt am
Konto. Erwartet wurde eine "kratzende, zwickende, beißende"
Gästeelf, doch die Mujakic-Truppe präsentierte sich von Beginn an
frech und offensiv eingestellt. So sahen die Zuseher sofort gutes
Tempo und ein flottes, abwechslungsreiches Spiel. In Minute 8 klärte
Goalie Benjamin Neckam bei einer gefährlichen Cornerflanke der
Gäste, n Minute 12 gewann unser Tormann eine brenzlige 1:1-Situation
mit Gerasdorfs Stehlik. Die erste nennenswerte Stadlauer
Offensivaktion sah einige Mühe für Gerasdorfs "fliegenden Finnen" im
Tor, Uusitalo, bei Daniel Pfeiffers angeschnittener Flanke. Und
Minute 17 hatte es dann in sich: schöner Lochpass von Tibor Czar,
energischer Abschluss von Philipp Wildprad, doch der Ball klatschte
von der Latte zurück und der Nachschuss von Max Balzerb ging
daneben. Zwei leichte Unsicherheiten der Gerasdorfer Defensive
(22.,23.) blieben noch ungenützt, Minute 24 brachte aber das
erlösende 1:0 - gutes "Auge" von Tibor Czar,
Max Balzer kam halbrechts zum Schuss und irgendwie
kullerte das Leder ins Netz! Das Tor verlieh Schwung und nur zwei
Minuten später blieb den Fans der nächste Torschrei in der Kehle
stecken: nach Traumkombination Pfeiffer-Wildprad setzte Tibor Czar
den Ball an die Latte! In Minute 32 war unser ungarischer Turbo von
einem "geerbten" Ball (nachdem sich zwei Gerasdorfer Verteidiger
gegenseitig behinderten), dass er den Ball aus guter Position in die
Arme von Uusitalo hämmerte. Dann kamen die weiter offensiv
spielenden Gäste zu zwei Möglichkeiten: ein Schuss wurde zur Ecke
abgewehrt (37.), ein Gärtner-Weitschuss ging knapp drüber (38., da
wäre Neckam aber auch zur Stelle gewesen). Die erste Hälfte endete
mit einer Flanke von Manuel Mirvic von links, die Uusitalo in
extremis per Faust vor Wildprad weg beförderte.
Diese erste Hälfte machte Appetit auf mehr. Aber Halbzeit zwei sah dann im Stadlauer Vorwärts-Spiel viele Fehlpasses, die uns das Leben unnötig erschwerten. In den ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn hatte Benjamin Neckam im Stadlauer Tor Dauerbeschäftigung: tolle Parade bei Lerners Kopfball nach Eckball (47.), gutes Herauskommen bei einer Flanke zum Elfer vor Vlatkovic (49.). Aber schon die erste blitzschnelle Stadlauer Offensivaktion nach der Pause brachte Erfolg: Wildprads Schuss wurde abgeblockt, der Abpraller kam ins Mittelfeld, wo Manuel Mirvic aus gut 35 Metern mit unnachahmlichem Gefühl der Ball über den am Fünfer stehenden Uusitalo unter die Latte schlenzte - ein Traumtor zum 2:0 (53.), das Beruhigung bringen hätte sollen. Mitnichten - zumindest im Moment, denn als Neckam mit tollem Reflex einen Ball aus der kurzen Ecke boxte, gab es Eckball (55.). Zu dieser Zeit wurde Toni Saric gerade nach einem Cut von "Speddy" Manfred Neusiedler fachgerecht verklebt und mit "Turban" versehen. Vor dem Corner hätte Toni hinein können, durfte aber nicht, da Referee Muzik (an sich ein korrekter Spielleiter) das Eintreten mit dem Leibchen mit Blutflecken verwehrte. Der Corner kam vors Tor, Kiopfball Vlatkovic aus kurzer Distanz - nur mehr 2:1 (56.). Das Tor hatte aber noch eine "Nachgeschichte", denn nach einem kleinen "Duell" zwischen Gabriel Bayer und dem Gerasdorfer Lerner zückte Referee Muzik auf Intervention des "Assis" gelb gegen Bayer und rot gegen den Gerasdorfer. Nun gab es wütende Angriffe der Gäste, aber die Defensive stand immer sicherer und ließ keine einzige Gerasdorf-Chance mehr zu bis auf den "Selbst-Test", als Sebastian Bauer mit einer "Kerze" in Richtung eigenes Tor Neckam dazu zwang, den Ball über die Latte zu drehen (79.). Es war aber nur mehr eine Zeitfrage, wann das nächste Stadlauer Tor gelingen würde. Czar wartete mit dem Schuss zu lange und schoss daher zu leicht (61.), Daniel Pfeiffer zog nach Innenhaken mit rechts ab, traf aber nur den Rücken seines Kapitäns Wildprad und der Ball ging daneben (70.). Zwei Minuten später klappte es besser: Idealpass von Pfeiffer und Philipp Wildprad traf zum 3:1. Erst jetzt war's mit dem Widerstandsgeist der Gäste zu Ende und das Score hätte durchaus deutlicher ausfallen können: Mirvic schickt Wildprad ins Loch, doch Uusatilo klärt (77.), beim deutlichen "Leiber-Reißtest" eines Gerasdorfer Verteidigers gegen den eingewechselten Antonio Blazevic (83.) gab Referee Muzik "Vorteil", weil Blazevic trotz Behinderung versuchte zu schießen, aber dabei nur ein Eclball herauskam - eine sicherlich diskutierbare Entscheidung, die aber aufs Resultat keine Auswirkungen hatte, denn nach Uusitalos toller Rettung am Sechzehnereck (!) gegen Wildprad nach tollem Wechselpass von Czar (84.) und Gerald Lintners Weitschuss (91., drüber) war Schluss - und die drei Punkte am Konto. Gegner Gerasdorf muss man aber auf jeden Fall für die engagierte und offensive Spielweise ein Kompliment aussprechen, unserer Mannschaft vor allem für Laufberitschaft, taktische Disziplin, Willen und einige sehenswerte Angriffe, die sicher Lust auf die nächsten Spiele machen ... Aufstellung: Benjamin Neckam - Maximilian Balzer, Gabriel Bayer, Toni Saric (78. Antonio Blazevic), Sebastian Bauer - Manuel Mirvic, Gerald Lintner, Tibor Czar, Simon Hobiger, Daniel Pfeiffer - Philipp Wildprad (85. Marco Buichl).- auf der Bank: Bernd Stropek, Sebastian Bayer, Marcel Trinkler.- außer Gefecht: Manuel Szvoboda. |
![]() Philipp Wildprad gegen den "fliegenden Finnen" im Gerasdorf-Tor ... ![]() Elferfoul an Antonio Blazevic ... mehr bilder |
| U23: FC Stadlau - SV Gerasdorf 5:2 (0:2) |
| ms.5.runde. l Sa.,18.09.2010 l |
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Sechs Mann der Vorwoche standen wieder im Aufgebot und Hälfte eins war schlichtweg zum Vergessen. Den zwei Gegentreffern (32. und 45.) aus drei Gerasdorfer Angriffen stand ein einziger (!) ernstzunehmender Stadlau-Torschuss durch Wendl (38.) gegenüber. Es konnte also (und musste auch) nur besser werden. Wesentlich offensiver ging unsere Mannschaft in die zweite Hälfte. Lamesic (47.) und Wendl (49.) kamen dem Torerfolg schon recht nahe, ehe "Joker" Mario Lamesic nach Philip Wendls Vorarbeit zum 1:2 traf (51.). Ein genialer Heber von Daniel Toth (54.) bedeutete das 2:2. Dann war überraschender Weise etwas "Flaute" in unserem Sturm, ehe Gerasdorfs letzte Torchance (U16-Keeper Adrian Watzl kam gut heraus, 65.) das wieder stürmische Stadlauer Finish einleitete.. Philip Wendl traf fast im Gegenzug (überhob nach Lamesic-Pass den Tormann, 67.) zum 3:2, Michael Rinda wurde von Mario Lamesic per Eckball perfekt "angeschossen" und es stand 4:2 (82.) und den Endstand zum 5:2 fixierte wieder Mario Lamesic (nach Lochpass von Turgay Sersan, 86.).
Aufstellung: Adrian Watzl - Michael Rinda, Turgay Sersan, Manuel Zillinger (46. Thomas Strasser), Stefan Skalsky - Isof Ismaili (46. Mario Lamesic), Daniel Stöger, Daniel Toth, Florian Schmidt - Philip Wendl (GR/84.), Lukas Maschler. |
![]() Mario Lamesic: 2 Tore, 2 Assists ... mehr bilder |