| FC Stadlau - SR Donaufeld 4:0 (1:0) |
| ms.6.runde. l Sa.,25.09.2010 l |
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Es sollte ein für Stadlau durchaus erfreulicher Tag werden, dieser
25. September. Am Vormittag eröffneten WFV-Präsident Robert Sedlacek
und Bezirksvorsteher Norbert Scheed offiziell unseren neuen
Kunstrasenplatz. Krokodilstränen werden wir unserem "Gelenkekiller"
wohl nicht nachweinen, andererseits war er rund 10 Jahre lang unser
regelmäßiger Trainingsort ... Ein U7-Turnier zeigte auch gleich die
enorme Spielfreude, die unsere Knirpse am "neuen Belag" auszeichnet.
Im Rahmen des Meisterschaftsspieles gab es eine große Benefiz-Tombola mit 500 Preisen (jedes Los gewann) zugunsten zweier Halbwaisen, die im Stadlau-Nachwuchs spielen und deren Vater plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Den Verlust des geliebten Menschen kann man den Kindern und ihrer Mutter nicht ersetzen, aber die Stadlauer Fußball-Familie tat das Möglichste um wenigstens die entstandene finanzielle Not zu lindern. Dank der Tombola und Spenden der Ehrengäste der Kunstraseneröffnung sowie aus der Stadlauer Nachwuchs-Familie kam ein erfreulicher Betrag zustande, der die Familie ein bisschen unterstützen wird. Nun aber zum Spiel: Mit drei Siegen in Serie wollte die Mannschaft naturgemäß mehr. Donaufeld war allerdings von Beginn weg nicht bereit uns leichtes Spiel zu gewähren und stand vor dem Sechzehner mit einer dichten Mauer. So gab es einige Zeit trotz druckvollem Spiel kaum echte Chancen: Gästekeeper Wallisch wehrte eine Pfeiffer-Hereingabe nach Bauer-Pass ab (5.), ehe Bauers Vorarbeit von links gerade noch zum Eckball abgewehrt wurde (10.), der - von Czar getreten und Gabriel Bayer per Kopf verlängert - für Gefahr sorgte (11.). Dazwischen war wohl Wildprad nach Czars Gefühlsvorlage nicht abseits (8.). Erster "Tätigkeitsnachweis" an einem an sich für ihn recht ruhigen Nachmittag war für Goalie Benjamin Neckam das sichere Fangen einer Donaufelder Flanke (11.). Weitere Halbchancen gab's, als Wallisch bei einem Longpass vor Wildprad am Ball war (17.), eine Balzer-Hereingabe sich in der Abwehr verfing (18.) und die bis dahin wohl beste Aktion von Czar nach Gaberleinlage und Schuss vom Gästekeeper bravourös entschärft wurde (21.). Wallisch holte sich auch Mirvic' Longpass vor Czar (22.) und als der Goalie einmal geschlagen schien, rettete ein Verteidiger bei Wildprads Schuss nach Mirvic-Vorarbeit noch imm kurzen Eck (25.). Man sieht schon - wir näherten uns dem Ziel kontinuierlich. Verhinderte noch ein merkwürdiger Abseitspfiff von Referee Burzic bei einem Rückpass des Donaufelders Kascha eine Torchance für Wildprad (29.), so war es vier Minuten später doch so weit: Max Balzers Outeinwurf wurde mit einer blitzschnellen Kombination über Manuel Mirvic und Simon Hobiger zu Tibor Czar befördert und der ließ Wallisch aus rund 7 Metern keine Chance - 1:0 (33.). Einmal durfte Goalie Neckam vor der Pause noch seine Fangkünste bei einer Flanke zeigen (36.), dann war Halbzeit - mit einer wohl verdienten, aber hart erarbeiteten 1:0-Führung. In Hälfte zwei machte Neckam (war unter Woche krank) dann Platz für Stropek (52.), da hatte "Gegenüber" Wallisch aber bereits schon einmal retten müssen, als nach schöner Kombination Czar-Wildprad ein Mirvic-Schuss aus 18 Metern für Gefahr sorgte (48.). In ähnlicher Situation setzte Hobiger einen guten Schuss nur knapp übers Tor (57.), ehe zwei Minuten später das 2:0 gelang: Stropek-Abschlag, Kopfballverlängerung von Philipp Wildprad und Tibor Czar traf von halbrechts aus rund 10 Metern. Effizient ging's weiter, denn schon die nächste Torchance wurde genützt: Simon Hobiger und Tibor Czar narrten auf rechts im Doppelpass die gesamte Donaufeld-Abwehr, Hobiger legte in den Rückraum auf und Gerald Lintner zog vom 16er unhaltbar ab - 3:0 (64.). Nach einer Chance für Wildprad (75., verzog nach Kombination Lintner-Pfeiffer-Czar) tankte sich Simon Hobiger mit einer Mirvic-Vorlage in den Strafraum durch, wo er regelwidrig gestoppt wurde. Den fälligen Penalty verwertete Tibor Czar sicher zum 4:0 (77.). Zwei Minuten später wurde Wildprad nach Czar-Pass im letzten Moment gestört, gleich darauf testete Czar mit einem gefühlvollen Heber die Flugkünste des Donaufelder Keepers - Wallisch bestand den Test mit einem Glanzreflex (80.). Der einzige Fehler der Defensivabteilung sorgte in Minute 84 für einen Elfer für die Gäste, als Svestka im Stadlauer Strafraum gefoult wurde. Tim Benni Angel, der Ex-Stadlauer, trat zum Duell mit Kumpel Bernd Stropek an - und unser Keeper erriet die Ecke - ergo blieb's beim "zu Null" und dem vierten Sieg in Serie ... Aufstellung: Benjamin Neckam (52. Bernd Stropek) - Maximilian Balzer, Gabriel Bayer, Marcel Trinkler, Sebastian Bauer - Manuel Mirvic (85. Marco Buichl), Gerald Lintner, Tibor Czar, Simon Hobiger, Daniel Pfeiffer (85. Manuel Zillinger) - Philipp Wildprad.- auf der Bank: Sebastian Bayer, Toni Saric.- außer Gefecht: Manuel Szvoboda, Michael Rinda. |
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| U23: FC Stadlau - SR Donaufeld 8:2 (2:1) |
| ms.6.runde. l Sa.,25.09.2010 l |
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Hälfte eins brachte zwar eine optische Überlegenheit und auch gleich drei Riesenchancen für Ismaili (12., nach Steilpass), Wendl (14., nach Ismaili-Vorarbeit) und Strasser (15., hatte dabei allerdings viel Pech, denn sein gefühlvoller Überheber aus rund 20 Metern prallte an die Latte), aber so richtig gut war's nicht. Klar hätte es bei der Attacke an Wendl Elfmeter geben können (18.), aber da hatte auch Donaufeld schon eine 100%ige Chance durch Brillmann ausgelassen (15., im Gegezug nach Strassers Lattenschuss). Die Chancen fanden weiterhin unsere Youngsters vor (Wendl in Top-Position - verzieht, 23., Schmidt per Kopf vom Fünfer, 25.) - und so kam es, dass der zweite Gästekonter plötzlich das 0:1 durch Brillmann ergab (28.). Nach schöner Vorarbeit von Philip Wendl, der dabei auch den Gästetormann "austanzte", traf aber Isof Ismaili zum 1:1 (35.). Goalie Patrick Smutny musste dann bei einer "Kerze" eines eigenen Verteidigers retten (37.) und Krajinas Kopfball nach Cornerflanke von Strasser verfehlte nur um Zentimeter (39.). Und dann schwächte Wendl mit einem völlig unnötigen derben Einsteigen nebst folgender "roter Karte" seine Mannschaft (43.). Aber noch vor der Pause gelang in Unterzahl das 2:1 - Lochpass von Florian Schmidt und Abwehrrecke Matej Krajina bewies viel Gefühl und Übersicht, als er den Ball cool am Tormann vorbei schob (45.).
Nicht weniger als vier Wechsel zur Pause sorgten für gehörig neuen Schwung - die Unterzahl war nicht einmal ansatzweise zu merken. Im Gegenteil, es schien als wäre Donaufeld dezimiert ... Und die "Joker" tobten sich so richtig aus: Viktor Okolo auf Ertan Gündüz - 3:1 (48.), Muster-Kombinatíon Lamesic von links mit dem Wechselpass auf Gündüz und bei dessen Stanglpass von rechts lauerte in der Mitte Viktor Okolo - 4:1 (52.), Foul an Lamesic am Fünfer und Manuel Szupper verwertete den fälligen Strafstoß zum 5:1 (54.). Damit war das Spiel gelaufen. Weitere Treffer steuerten Mario Lamesic (nach Longpass von Szupper) zum 6:1 (69.), nach dem 6:2 der Gäste durch Brunbauer (78.) wieder Lamesic nach Okolo-Lochpass zum 7:2 (86.) und praktisch mit dem Schlusspfiff Okolo, der nach Szupper-Longpass noch Gästekeeper Kniezarek überspielte, zum 8:2-Endstand. Dazu gab's noch einige "Hochkaräter" für Lamesic (50.,80.,85.) und Okolo (61.).
Aufstellung: Patrick Smutny - Stefan Skalsky, Manuel Szupper, Matej Krajina, Turgay Sersan - Isof Ismaili (46. Ertan Gündüz), Daniel Toth (46. Alexander Streif), Daniel Stöger, Florian Schmidt (46. Mario Lamesic) - Philip Wendl (RK/43.), Thomas Strasser (46. Viktor Okolo). |
![]() Matej Krajina traf zum 2:1-Pausenstand mehr bilder |