| Nachwuchs-Leiter des FC Stadlau: Klaus Krug - das Porträt | 04.09.2007 |
|
Klaus Krug, Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Kinder (Tochter Yvonne / Physiotherapeutin und Sohn Lukas / Schüler). Im Fußball aktiv bei Sturm (nicht die Grazer …) und als Funktionär beim FC Stadlau. Hobbys unseres Jugendleiters sind Musik, Motorrad und Fußball, seine persönliche Fußball-Philosophie lautet: „Vom Breitensport zur Spitze!“ |
![]() |
|
& das ausführliche Interview zur Saison 2007/08... |
|
|
Frage: Wie hoch kann man den Zeitaufwand für die Führung eines Nachwuchsbetriebes wie FC Stadlau ansetzen? Klaus Krug: Hoch, aber jede Minute gerne. Frage: Wie viele Nachwuchsspieler schafften seit deinem Amtsantritt vor 8 Jahren den Sprung in die Kampfmannschaft? Klaus Krug: Für Stadlau kann ich’s nicht genau sagen, da müsste man einen Ex-Trainer fragen. Insgesamt sind aber sicher rund 45 bis 50 in diversen Kampfmannschaften gelandet, also dem Fußballsport voll erhalten geblieben. Der Rest hat eine sinnvolle sportliche Betätigung in seiner Jugend gehabt. Frage: … und „höher“ hinaus? Klaus Krug: Thomas Prager, Mario Fürthaler, Markus Hanikel, Roman Kummerer, Patrick Osoinik und zuletzt Christopher Frank. Diese Erfolge sind aber vor allem durch die hervorragende Arbeit der Trainer zustande gekommen. Frage: Das Stadlauer Nachwuchs-Trainerteam ändert sich relativ wenig … Klaus Krug: Kontinuität und Vertrauen in das Team aufgrund seiner hohen Qualität ist ein ganz wesentliches positives Merkmal unserer Philosophie in der Stadlauer Nachwuchs-Abteilung. Wobei ich festhalten muss, dass zum Team nicht nur die Trainer, sondern viele Personen des ganzen Vereines zur Rundherum-Betreuung – vom Zeugwart bis zu den ElternvertreterInnen und dem Vorstand – gehören! Frage: Welche realistischen Verbesserungen scheinen dir möglich? Klaus Krug: Eine weitere Optimierung der Trainingsbedingungen sowie die verstärkte finanzielle Absicherung des Nachwuchs-Betriebes. Frage: Welche Rolle sollte der Kampfmannschafts-Trainer im Nachwuchs mit-spielen? Klaus Krug: Er ist das letzte Glied (im Sinne von abschließend) in der Ausbildungskette, er ist für optimale Führung und Förderung der Nachwuchsspieler bei der Einbindung in die Kampfmannschaft zuständig. Frage: Welche Art von Kampfmannschaftstrainern ist daher eher kontraproduktiv für den Nachwuchs? Klaus Krug: Selbstdarsteller, die von ehemals Geleistetem zu leben glauben … Frage: Wie lauten deine vorrangigen Ziele in der Nachwuchsarbeit? Klaus Krug: Ein ganz wesentlicher Bestandteil ist es schlicht und ergreifend, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem die Kinder und Jugendlichen an das „wirkliche“ Leben heran geführt werden – mit allen Wenns und Abers. Wenn es dann noch gelingt, Spieler heraus zu generieren, die dem Fußballsport erhalten bleiben und sich sportlich weiterentwickeln, ist das Ziel erreicht. Frage: Dein Motto – von der Breite zur Spitze … Klaus Krug: Ich glaube, dass Kinder verschiedene Entwicklungsstadien durchmachen und sich früher oder aber erst später entwickeln. Den Luxus, das abzuwarten, können wir uns in Stadlau leisten, weil wir keinen Anspruch auf selbsternannte „Vorherrschaft“ in den „Tabellen“ des Wiener Nachwuchsfußballs erheben. Die Kinder sollen sich ohne Druck in Ruhe sportlich und menschlich entwickeln können. |
Der „Word-Rap“ mit Klaus Krug: Was fällt dir ein zu … … Glück? Zufriedenheit … Motorrad? Schnelle Ecken und immer eine Handbreit Asphalt unter den Reifen … Meistertitel? Freut mich für die, die ihn erreichen. Mir persönlich relativ Banane … Musik? Limp Bizkit bis zum Gehörsturz … Familie? Absolut wichtig und der Ausgleich in meinem Leben |
| zurück in die plauderbar.> |