| 03.10.2009: Stadlau-NW-Trainer vs. Ultras-Stadlau
Der "ultimative" Kick ging von der breiten Öffentlichkeit weit gehend (zum Glück ...) unbeachtet am Vormittag des 3.Oktober am Stadlauer Rasen-Trainingsplatz in Szene. Wohlweislich - und in Sorge um eventuelle "Flurschäden" am Rasenteppich des Hauptfeldes hatte Platzherr Otto N. dieses Spiel dort angesetzt. Es standen einander gegenüber: In blau ein Team mit Stadlauer Nachwuchs-Trainern oder -Betreuern, in blau-weiß gestreift (ganz wie ihre Idole von der Kampfmannschaft) die Ultras-Stadlau. Und das Ganze war eigentlich schon ein Retourspiel, denn das "Hinspiel" war noch weniger beachtet vor ??? Tagen in Szene gegangen. Gewonnen hatten damals - so die dunkle Erinnerung - die Trainer. Indes in den Reihen der "Ultras" stehen doch einige, die zumindest ein paar Jahre auch im Stadlauer Nachwuchs gekickt haben. Die in Ehren "reif" gewordenen Trainer zogen in Hälfte eins ein Lehrspiel auf, durch- und überliefen die mutig aufgebaute Abseitsfalle der Ultras wiederholt - und so stand es durch Treffer von U10-Co-Trainer Klaus Rabensteiner (3x), U18-Co-Trainer Gerald Sieber (2x), U8-Trainer Ken Pokorny und U12-Elternsprecher Roman Strauß zur Halbzeit 6:0. War's die zu kurze (oder auch zu lange?) Halbzeitpause, war's der falsche Vitamintrunk zur Halbzeit, egal - nach der Pause waren die Blauen regelrecht "blau" - und konnten sich bei ihrem einzigen "Gelben", Goalie Alexander Sauer (U11- und U8-Betreuer) bedanken, dass nicht binnen weniger Minuten die Ultras den gesamten Vorsprung aufgeholt hätten. Denn die Trainer überließen den Ultras plötzlich das Spiel, verließen sich einer auf den anderen - und alle auf ihren Tormann ... Und der ließ lange kein Tor zu. Aber die einige Jährchen jüngeren (zum Teil aber auch einige Gramm schwereren) Ultras wurden immer stärker. Ein Kontertor durch Klaus Rabensteiner gelang den Trainern noch, aber die Abseitsstellungen der Stürmer in blau häuften sich in beängstigendem Maße. Ebenso schien plötzlich jede Taktik über sämtliche verfügbaren Haufen geworfen zu sein, denn jeder spielte was er wollte, wo er wollte und wann er es wollte. So glich die Aufstellung der Trainer phasenweise einem 1-1-8-System. Nur einer hielt eisern seine Position - und in unzähligen 1:1-Duellen mit auf ihn zueilenden Ultras-Angreifern seinen Kasten zumindest teilweise sauber - erraten, Goalie Sauer sorgte für das süße Gefühl des Erfolges seiner Mannschaft, denn er musste mit sechs (chancenlosen) Gegentreffern gerade noch einen weniger hinnehmen als seine Feldspieler erzielten. Der guten Stimmung im Anschluss daran tat's keinen Abbruch - auch die Ultras verschmerzten die Niederlage angesichts des nachmittäglichen Erfolges der Kampfmannschaft leichter ... Ob's ein "Da
capo" für die an sich löbliche Idee der körperlichen Betätigung von Fans und
Trainern gibt, wird aber wohl erst die Platzinspektion nach Ansicht des
Rasens entscheiden ... |
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